Kinder: Bei Reanimation nicht zögern!


Deutlich bessere Überlebenschancen
Kinder: Bei Reanimation nicht zögern!
mauritius images / Cavan Images, Cavan Images / Alamy / Alamy Stock Photos

Bei Notfällen ist Zeit ein entscheidender Faktor. Das gilt auch, wenn Kinder einen Herzstillstand erleiden. Je früher dann reanimiert wird, umso höher sind die Überlebenschancen.

Schnell reagieren

Einen Erste-Hilfe-Kurs haben die allermeisten Erwachsenen irgendwann einmal gemacht. Dennoch zögern viele Laien, wenn im Ernstfall eine Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) nötig ist. Denn viele Helfenden haben Angst, dass sie bei der Herzdruckmassage und der Beatmung etwas falsch machen. Dabei ist es für die Überlebenschancen elementar, dass möglichst früh mit den Maßnahmen begonnen wird. Das gilt für Erwachsene – aber noch viel mehr für Kinder.

Am besten innerhalb von zwei bis drei Minuten

Eine neue Studie zeigte eindrücklich: Werden Kinder innerhalb von 5 Minuten reanimiert, verdoppelt das ihre Überlebenschancen. Reagieren Laienhelfer vor Ort innerhalb von zwei bis drei Minuten, steigen die Chancen um 98 %, dass das Kind überlebt. Wird länger als fünf Minuten gewartet, nur noch um 24 bis 41%.  Für Ersthelfer ist wichtig: Hauptsache, die Reanimation wird begonnen – denn auch eine nicht perfekte Reanimation ist besser als keine Reanimation. 

Regelmäßig zum Erste-Hilfe-Kurs

Es macht also durchaus Sinn, den Erste-Hilfe-Kurs regelmäßig aufzufrischen. So ist die Hemmschwelle niedriger, im Ernstfall direkt mit der Reanimation zu beginnen. Wer viel mit Kindern zu tun hat, kann auch einen Erste-Hilfe-Kurs extra für Kinder besuchen. Solche Kurse werden zum Beispiel von Organisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz oder den Johannitern angeboten und dauern ungefähr einen Tag. 

Quelle: Kinderärzte im Netz


Unsere Partnerapotheken

in 96450 Coburg
in 96450 Coburg

News

7 Lebensretter bei allergischem Schock
7 Lebensretter bei allergischem Schock

Gefahr durch Milch oder Erdnuss?

Für Menschen mit einer Nahrungsmittelallergie kann ein Besuch im Schnellimbiss oder Restaurant lebensgefährlich werden. Um für einen allergischen Schock gewappnet zu sein, haben Betroffene meist einen Adrenalinpen dabei. Folgende sieben Tipps helfen, den Notfall zu beherrschen.   mehr

So schlafen Schichtarbeitende besser

Mann liegt mit Schlafmaske im Bett.

Erst Lichtdusche, dann Sonnenbrille

Viele Schichtarbeiter*innen leiden unter Schlafproblemen und ständiger Müdigkeit. Doch es gibt einige Strategien, mit denen man dagegen angehen kann.   mehr

Früherkennung ist Trumpf
Früherkennung ist Trumpf

Neugeborenenscreening wird erweitert

Das Neugeborenen-Screening ist seit Jahrzehnten etabliert. Dabei werden Neugeborene unter anderem auf seltene Stoffwechselkrankheiten getestet. Nun wird das Screening erweitert.   mehr

Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung
Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung

Reisen in Risikogebiete

Von Thailand bis in die Karibik: Denguefieber-Infektionen drohen in zahlreichen Reisegebieten. Bisher empfiehlt die STIKO die Impfung nur Personen, die sich bereits einmal damit infiziert haben. Die Deutsche Gesellschaft für Reisemedizin sieht das anders.   mehr

Was hilft beim Einschlafen?
Was hilft beim Einschlafen?

Geräusche oder Musik

Probleme beim Einschlafen sind weit verbreitet. Manche Menschen versuchen, sich mit entspannender Musik oder Geräuschen in den Schlaf zu wiegen. Funktioniert das?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Mai

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Temperaturalarm im Kinderzimmer

Wie misst man die Temperatur am besten? Muss man Fieber senken? Und vor allem: Wann muss das Fieberk ... Zum Ratgeber
Südapotheke OHG
Inhaber Petra Schreeck, Carlotta Schreeck, Hans Joachim Schreeck
Telefon 09561/1 83 38
Fax 09561/2 87 68
E-Mail sued@apo-coburg.de